Verlaufs- & Farbbänderungstest

Ein weicher Verlauf sollte gleichmäßig von einem Ton zum nächsten übergehen. Sichtbare Stufen oder harte Bänder im Verlauf deuten auf begrenzte Farbtiefe, schlechtes Dithering oder Panel-/Kabelkomprimierung hin — wechseln Sie oben die Kanäle, um Graustufen und jede Grundfarbe einzeln zu prüfen.

Was verursacht Bänderbildung?

Meist ein Panel oder Ausgangssignal mit 8-Bit-Farbtiefe (oder weniger), das schlicht nicht genug unterscheidbare Farbabstufungen bietet, um einen perfekt weichen Verlauf darzustellen — das Auge sieht stattdessen sichtbare Stufen.

Dithering kann es verbergen

Viele Displays nutzen zeitliches oder räumliches Dithering, um zusätzliche Zwischentöne vorzutäuschen. Ein gut gedithertes 8-Bit-Panel kann fast so weich wirken wie echtes 10-Bit — der Bänderungsgrad variiert stark zwischen Panels.

Software vs. Hardware

Bänderbildung kann auch vom Quellinhalt oder der GPU-Ausgabe statt vom Panel selbst stammen — testen Sie in nativer Auflösung mit deaktivierten Betriebssystem-Farbskalierungen oder -Filtern.

Jeden Kanal prüfen

Bänderbildung zeigt sich oft stärker in einem Farbkanal als in anderen — insbesondere Blauverläufe offenbaren Bänderung häufig zuerst bei günstigeren Panels.

FAQ

Banding entsteht meist durch begrenzte Farbtiefe (8-Bit statt 10-Bit) oder aggressive Bildkomprimierung und zeigt sich als sichtbare Stufen in einem eigentlich glatten Verlauf statt eines nahtlosen Übergangs.
Manchmal — das Aktivieren von Dithering in Ihren GPU- oder Monitoreinstellungen kann Banding kaschieren, indem benachbarte Farben gemischt werden, um Zwischentöne zu simulieren. Ansonsten ist es meist eine Hardware- oder Inhaltsbeschränkung.
Blaue Verläufe zeigen Banding typischerweise zuerst, weil das menschliche Auge empfindlicher auf subtile Blautonverschiebungen reagiert und Blau in 8-Bit-Farbe oft weniger verfügbare Stufen hat als Rot oder Grün.